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Aufrecht durchs Leben – Sechs Impulse aus den Psalmen

Wohnungslosen helfen und Hoffnung schenken

Grund Nr. 204: Wo die Liebe hinfällt, steht die Hoffnung auf!

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Wissenschaft und Glaube: Eine Forscherin, die betet
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Beten auf der Kirmes?
Pfarrer Sascha Ellinghaus ist Zirkus- und Schaustellerseelsorger – und immer unterwegs. Wo Kirmes oder Zirkus ist, ist auch er zur Stelle. Mit viel Kreativität und Herz bringt er Kirche dorthin, wo seine Gemeinde gerade lebt. Ein Blick in einen besonderen Seelsorgealltag.
Glaube und Wissenschaft
Glaube und Wissenschaft klingt wie ein tiefgreifender Widerspruch. Dr. Joanna Maria Otto jedoch ist Neurobiologin und Gläubige gleichermaßen, trat sogar in den Dominikanerorden ein. Beten ist für sie eine Einladung, die Gott annehmen wird.
Wohnungslosen helfen und Hoffnung schenken
Mit Thermoskannen und von Freiwilligen gestrickten Wolldecken machen sich die Engagierten der Youngcaritas Dortmund auf den Weg zu Wohnungslosen und Bedürftigen. Sie geben ihnen ein Lächeln, etwas Warmes zu trinken, kaufen lebensnotwendige Sachen ein – und schenken so immer und immer wieder Hoffnung.
Veranstaltungen im Erzbistum Paderborn
- 05.04.2025(Samstag)
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- Bildungs- und Tagungshaus LiborianumAn den Kapuzinern 5-733098 Paderborn
Familienaktion: „Was aus einem Samen erwachsen kann“
- 05.04.2025(Samstag)
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Reinhold Beckmann liest aus AENNE UND IHRE BRÜDER – Die Geschichte meiner Mutter
- 05.04.2025(Samstag)
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- Forum St. LiboriusGrube 333098 Paderborn
Kirchliche Nachrichten aus Paderborn und Deutschland
Ticker der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA)
Neuer Zugang zum Petersplatz eröffnet
Rom (KNA) Bahnreisende können ab sofort ohne Konflikte mit dem Autoverkehr zum Vatikan gelangen. In Rom wurde am Samstag am Bahnhof San Pietro ein Weg für Fußgänger eröffnet, der ohne Straßenüberquerung zum Petersplatz führt.
Die "Passeggiata del Gelsomino" (Jasmin-Überweg) beginnt am italienischen Vatikan-Bahnhof und führt über eine alte Eisenbahnbrücke mit spektakulärem Blick auf den Petersdom direkt zu den vatikanischen Mauern. An ihnen entlang gelangt man dann zum Petersplatz. Die Kosten des Umbaus, bei dem außerdem mehr als tausend Grünpflanzen gesetzt wurden, betrugen laut Stadtverwaltung 2,6 Millionen Euro.
Die gesamte Wegstrecke, die für Fußgänger und Rollstuhlfahrer ausgebaut wurde, beträgt knapp einen Kilometer. An einer Stelle führt sie - von der Vatikanmauer getrennt - an der Rückseite des Gästehauses Santa Marta vorbei, in dem Papst Franziskus wohnt.
Auf italienischer Seite wurden etliche Parkplätze für Autos durch neue Grünflächen, Sitzbänke und Fahrradständer ersetzt. Bei der Eröffnung am Samstag würdigte Roms Bürgermeister Roberto Gualtieri die Überführung als gelungenes Beispiel der Zusammenarbeit zwischen Vatikanstaat, Italienischer Republik und der Stadt Rom.
Vatikan-Fußballteam besiegt deutsche Promi-Mannschaft
Vatikanstadt (KNA) Ex-Fußballeuropameister Hansi Müller (67) staunte nicht schlecht, als er am Freitagabend im Herzen Roms als Verlierer vom Platz ging: "Ich wusste gar nicht, dass es eine vatikanische Nationalmannschaft gibt." Nach der überraschenden 5:7-Niederlage wissen der frühere Profi (VfB Stuttgart, Inter Mailand) und seine prominenten Teamkameraden Thomas Helmer (59), Kevin Kuranyi (43) und Ivan Klasnic (45) Bescheid.
Doch bei der torreichen Begegnung im Sportzentrum Cavalieri di Colombo ging es nicht um das sportliche Ergebnis. Das Spiel zwischen dem deutschen Team "Kinderlachen" und einer Auswahl von Vatikan-Mitarbeitern diente wohltätigen Zwecken. Die gesammelten Spenden und Trikot-Verkaufserlöse kommen nach Angaben des Portals Vatican News einer Initiative für benachteiligte Kinder zugute. Auch die karitativen Werke des Papstes werden mit den Einnahmen unterstützt.
"Der Fußball hat eine große Bedeutung für die Menschen. Wenn man durch Benefizaktionen etwas zurückgeben kann, ist das etwas Wunderbares", sagte Hansi Müller. Darum habe er die Einladung sofort angenommen. Diese Aktion sei für ihn mehr als ein Spiel. "Es ist eine Botschaft", betonte er.
Die aus bekannten Ex-Kickern bestehende deutsche Mannschaft wurde durch den Comedian Matze Knop (50) ergänzt. "Ich hatte eine sehr schöne Kindheit. Und ich möchte etwas von diesem guten Grundgefühl an Kinder weitergeben, die es nicht so gut hatten wie ich."
Komponist des Kirchenlieds "Wenn das Brot, das wir teilen" gestorben
Leipzig (KNA) Der ostdeutsche Kirchenmusiker und Komponist Kurt Grahl ist tot. Er starb im Alter von 78 Jahren in Leipzig, wie die örtliche Propsteigemeinde am Samstag mitteilte. Zu Grahls berühmtesten Kompositionen gehört das Kirchenlied "Wenn das Brot, das wir teilen", das auch im katholischen deutschen Gesangbuch steht. Für das dort wie auch im evangelischen Gesangbuch abgedruckte Lied "Von guten Mächten" - nach einem Text von Dietrich Bonhoeffer - komponierte Grahl ebenfalls die Melodie.
Grahl starb bereits am 2. April. Von 1969 bis 2012 war er erst Kantor und später Kirchenmusikdirektor der Propsteigemeinde Leipzig. Er war die letzte Person, die auf der Orgel der Leipziger Universitätskirche spielte, unmittelbar bevor diese am 30. Mai 1968 im Auftrag des SED-Regimes gesprengt wurde. Grahl kam 1947 in Markneukirchen im sächsischen Vogtland zur Welt. Er studierte an der Hochschule für Theater und Musik in Leipzig. Im Laufe seines Lebens komponierte er über 1.000 Werke, darunter Kinderlieder, Neue Geistliche Lieder, Kantaten und Chorwerke.
Lauterbach verteidigt Teillegalisierung von Cannabis
Berlin (KNA) Ein Jahr nach der Teillegalisierung von Cannabis hält Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) an dem umstrittenen Schritt fest. Das gelte, auch wenn man derzeit keine abschließende Bewertung machen könne, sagte Lauterbach in einem Interview des Deutschlandfunks, das am Sonntag ausgestrahlt wird. Eine Evaluierung der Reform ist den Angaben zufolge für Herbst geplant. Es sei nicht wirklich begründbar, wenn der Konsum von Alkohol legal sei, der von Cannabis jedoch nicht, so Lauterbach.
Gerade wegen einer Eindämmung des Schwarzmarkts und des illegalen Handels sei das Gesetz ein wichtiger Schritt gewesen, so der Minister: "Grundsätzlich halte ich die Legalisierung für richtig."
Seit dem 1. April vergangenen Jahres ist der Besitz von bis zu 25 Gramm getrocknetem Cannabis im öffentlichen, von 50 Gramm im privaten Raum straffrei. Der öffentliche Konsum von Cannabis ist darüber hinaus beschränkt. So gilt zum Beispiel ein Konsumverbot in Fußgängerzonen von 7.00 bis 20.00 Uhr. Für Minderjährige bleibt der Besitz von Cannabis nach wie vor verboten.
Die Teillegalisierung ist umstritten. So hatte kürzlich etwa der Frankfurter Mediziner Mathias Luderer in der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" gesagt, seit der Legalisierung werde es für Ärzte schwieriger, den Patienten zu vermitteln, "dass Cannabis ihrer psychischen und physischen Gesundheit immer schadet".
Der Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, Thomas Preis, warnte in der "Rheinischen Post" vor den Folgen: "Das ganze Ausmaß der Probleme der Cannabis-Teillegalisierung wird unsere Gesellschaft erst in ein paar Jahren treffen." Eine Trivialisierung des Cannabis-Konsums führe zu mehr Konsum und mehr medizinischen und sozialen Problemen.
Eine Mehrheit der Deutschen allerdings befürwortet laut einer Forsa-Umfrage der Krankenkasse KKH die Teillegalisierung. 55 Prozent, vor allem jüngere Menschen, stehen demnach weiter hinter dem Gesetz. Gut ein Drittel der repräsentativ Befragten befürworte hingegen eine Abschaffung. Laut der Umfrage stimmen 73 Prozent der Aussage zu, der Konsum von Drogen wie Cannabis schade der Gesundheit.
Ärztekammer: Gesundheit weltweit darf nicht von Herkunft abhängen
Berlin (KNA) Die Gesundheit von Müttern und Kindern weltweit darf nach Worten des Präsidenten der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, keine Frage der Herkunft sein. So sterben jedes Jahr weltweit rund fünf Millionen Kinder vor ihrem fünften Geburtstag, darunter 2,3 Millionen Neugeborene, wie Reinhardt am Samstag in Berlin anlässlich des Weltgesundheitstages am Montag erklärte.
Alle zwei Minuten verliere eine Frau ihr Leben wegen vermeidbarer Komplikationen während Schwangerschaft oder Geburt. "Diese Zahlen sind erschütternd. Zugleich sollten sie uns allen Mahnung sein, die Gesundheitssysteme in ärmeren Ländern endlich so zu stärken, dass sie Mütter und Kinder wirksam schützen können", so Reinhardt.
Nach wie vor hänge das Überleben eines Kindes davon ab, an welchem Ort es geboren werde. Während beispielsweise in Island ein Säugling pro 1.000 Geburten sterbe, seien es in Sierra Leone 72. Rund 70 Prozent aller Todesfälle unter Müttern betreffen laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation die Länder in Subsahara-Afrika, wie Reinhardt betonte.
Die Gründe für eine hohe Sterblichkeit sind seinen Angaben zufolge unter anderem Armut, mangelnde Bildung und eine unzureichende Gesundheitsinfrastruktur. "Ein gesunder Start ins Leben darf keine Frage der Herkunft sein - er ist ein grundlegendes Recht, das allen Menschen gleichermaßen zusteht."
Weil sich die USA aus der Weltgesundheitsorganisation zurückzögen, sei es umso dringlicher, dass Deutschland seinen finanziellen Beitrag signifikant erhöhe. "Die Arbeitsgruppe Gesundheit von Union und SPD hat sich im Rahmen der Koalitionsverhandlungen für eine jährliche Steigerung um 250 Millionen Euro ausgesprochen", erklärte Reinhardt. "Sollte diese Maßnahme in den Koalitionsvertrag aufgenommen und umgesetzt werden, wäre dies ein starkes Signal für globale Solidarität und Chancengleichheit."
Umfrage: Mehrheit will Verbot von Partydroge Lachgas für junge Leute
Hannover (KNA) Die Partydroge Lachgas sollte für Kinder und Jugendliche verboten werden - dieser Ansicht ist eine Mehrheit der Menschen in Deutschland, wie eine am Samstag in Hannover veröffentlichte Umfrage der KKH Kaufmännischen Krankenkasse ergab. Demnach befürworten drei Viertel der 18- bis 70-Jährigen (76 Prozent) ein bundesweites Verbot von Lachgas für Kinder und Jugendliche, zehn Prozent sind dagegen. 83 Prozent der Befragten denken, dass der Konsum von Lachgas für Minderjährige gesundheitsschädlich sei: 59 Prozent stufen es laut Umfrage als sehr schädlich, 24 Prozent als eher schädlich ein.
Die Deutsche Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht hatte im Dezember mitgeteilt, dass der Missbrauch von Lachgas ein anhaltender Trend sei. Infolge des zunehmenden Konsums wurden laut dem Bericht "Drogenmärkte & Kriminalität 2024" mehrere Fälle mit erheblichen gesundheitlichen Auswirkungen bis hin zum Tod festgestellt. 2023 wurden demnach elf Todesfälle im Zusammenhang mit Lachgas polizeilich registriert.
Lachgas kann in Deutschland derzeit legal erworben werden und ist besonders bei Jugendlichen beliebt. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hatte sich für ein Verbot ausgesprochen.
Laut der Krankenkasse entsteht nach dem Inhalieren von Lachgas innerhalb von Sekunden ein Rausch mit leichten Halluzinationen, Wärme- und Glücksgefühlen. Es sei aber ein "absoluter Trugschluss", dass das harmlos sei, so der KKH-Präventionsexperte Justin Onyechi. So könne es kurzfristig zu Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit bis hin zu Blutdruckabfall und Ohnmacht kommen. Besonders gefährlich sei die Inhalation von unverdünntem Lachgas.
"Die wenigsten Menschen wissen außerdem, dass sie durch einen regelmäßigen Lachgas-Konsum schwere, möglicherweise auch lebenslange Folgen davontragen können", betonte Onyechi. Dazu zählten schwere neurologische Beeinträchtigungen wie Lähmungserscheinungen und Hirnschäden. Auch die KKH spricht sich für ein bundesweites Verbot aus. Und dringt darauf, Heranwachsende in ihrer psychischen Entwicklung und Widerstandskraft zu stärken, so dass sie sich gar nicht zum Konsum von legalen und illegalen Drogen verleiten ließen.
Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hat im Auftrag der KKH den Angaben zufolge im Februar 2025 bundesweit 1.012 Personen im Alter von 18 bis 70 Jahren online repräsentativ befragt.
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